Münchner-Musikwerkstatt Reparaturen für alle Musikinstrumente
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Die tägliche Pflege der Blockflöte

Vor dem Spiel: Anwärmen

Die Flöte, oder doch zumindest der Flötenkopf, sollte vorgewärmt werden, indem man sie dicht am Körper trägt, z. B. unter dem Arm. In einem so vorgewärmten Instrument sammelt sich beim Spielen wesentlich weniger Kondenswasser, so dass die Flöte nicht unnötig schnell heiser wird.

Während des Spiels: Wasser ausblasen

Wenn sich Wasser im Windkanal gesammelt hat und die Flöte verstopft klingt, sollte man sie ausblasen. Dazu nimmt man das Kopfstück ab, verschließt die Bohrung mit der Hand und bläst ins Labium hinein, um das Wasser wieder durch den Windkanal zurückzuleiten. Während des Spiels ist es unkomplizierter, das Wasser einfach kräftig zurückzusaugen. Auf keinen Fall sollte man das Labium mit den Fingern berühren, da es sich, vor allem in feuchtem Zustand, leicht verzieht. Die Flöte kann dabei so beschädigt werden, dass sie unbrauchbar wird und auch nicht mehr repariert werden kann.

Nach dem Spiel: Trockenwischen (siehe Fotos)

Die Flöte muss gut ausgetrocknet werden. Dazu eignen sich weiche Baumwolllappen, z. B. aus alten T-Shirts oder Geschirrhandtüchern, und ähnliche Stofffetzen. Wichtig ist, dass diese Lappen nicht fusseln. Man schneidet sich ein Stück Stoff zurecht und zieht es durch den Wischerstab

(Bild 1-3). Mit diesem Wischer geht man behutsam in die Flötenbohrung und wischt sie trocken (Bild 4-6). Diese Lappen sollten aus hygienischen Gründen häufig gewechselt werden. Auch das der Flöte beiliegende Mustertuch eignet sich zum Trockenwischen. Allerdings muss man es erst von seiner Appretur befreien, indem man es kurz in heißem Wasser, dem etwas Spül- oder Waschmittel beigefügt wurde, wäscht.

Übrigens gibt es auch Stimmen, die das Trockenwischen der Blockflöten für überflüssig halten. Die Innenbohrung wird nämlich nicht wirklich trocken dadurch, denn die vom Holz aufgenommene Feuchtigkeit lässt sich nicht einfach wegwischen. Bei luftiger Lagerung des Instruments, z. B. in einem Bücherregal, verdunstet sie von selbst. Allenfalls das Kopfstück könnte man auswischen, doch ist gerade der feuchtigkeitsanfälligste Teil, nämlich der Windkanal, für den Wischer gar nicht zugänglich.

Lagerung der Flöte

Die Kästen und Flötentaschen sind nur als Transportbehältnisse gedacht sowie als langfristiger Aufbewahrungsort des vollkommen trockenen Instruments. Die Flöte trocknet am liebsten an der Luft, nicht aber im direkten Einflussbereich von Sonneneinstrahlung, Heizungswärme, Feuchtigkeit und kaltem Luftzug. Wenn die Flöte wegen falscher Lagerung ständig nicht richtig austrocknen kann, quillt das Holz auf, und es bildet sich Schimmel. An einem geschützten Plätzchen, z. B. auf einem Bücherbord, gelagert im offenen Kasten oder auf der Flötenhülle, fühlt sich die Flöte trocken und wohl.

Die Pflege des Zapfenkorks

Damit der Zapfenkork seine Funktion als „Puffer“ zwischen zwei Flötenteilen langfristig erfüllen kann, braucht er immer wieder Erholung vom Druck, der auf ihm lastet. Es ist also notwendig, die Flöte nach dem Spiel auseinanderzunehmen, damit auch der Kork austrocknen kann und wieder in Form kommt. Viele Spieler glauben, dass sie ihrem Kork eine Wohltat erweisen, wenn sie ihn regelmäßig einfetten. Das ist nicht so! Der Kork selber braucht keine andere Pflege als oben beschrieben. Das der Flöte beigelegte Fett ist nur dazu da, die Flöte leichtgängiger zu machen, wenn die Zapfenverbindung einmal zu stramm wird. Holz ist ja ein veränderlicher Werkstoff, und so kommt es manchmal zu leichten Verziehungen, die sich dadurch bemerkbar machen, dass die Flöte nicht mehr leicht genug zusammengesteckt und auseinandergenommen werden kann. In einem solchen Fall, und nur dann, sollte man den Zapfenkork leicht (!) einfetten, damit die Verbindung wieder „flutscht“. Zu häufiges und zu starkes Einfetten führt dazu, dass sich die Klebeverbindung zwischen Zapfen und Kork löst. Der Kork muss dann erneuert werden.

Fadenwicklung ist die historische Art, die Zapfenverbindung herzustellen. Sie ist flexibler zu handhaben als Kork, denn man kann je nach Bedarf und Geschick abwickeln, wenn die Verbindung zu straff sitzt, bzw. nachwickeln, wenn es mal wackelt. Der Grund, warum die preiswerteren Flöten Kork haben, ist der, dass die Fadenwicklung in der Herstellung aufwändiger ist. Eingefettet wird bei der Fadenwicklung aber auch, und zwar um den Faden zu imprägnieren und so zu verhindern, dass er sich mit Wasser vollsaugt.

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